Im Fackelschein in die Nacht

Die Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Reudern unternahm kürzlich eine Fackelwanderung für die ganze Familie.
35 Personen, darunter 20 Kinder, ließen sich vom Schein der Fackeln verzaubern. Die pädagogische Mitarbeiterin des Albvereins, Ulrike Gohl, und Karin Burr organisierten und führten die Tour durch.
Bei einsetzender Dämmerung trafen sich die Familien am Sportplatz in Reudern und wanderten nach einer kurzen Einweisung und dem Anzünden der Fackeln in den Wald. Die muntere Schar zog in einer langen Lichterkette in Richtung Bürgersee und Aussiedlerhof los. Es machte den großen und kleinen Wanderern sichtlich Spass, der aufkommenden Nacht mit den Fackeln entgegenzutreten. Der Fackelschein ermöglichte sogar die seltene Entdeckung eines Feuersalamanders, welcher gerade den Weg kreuzte und, von allen bewundert, wieder im feuchten Unterholz verschwand. Eine kurze Geschichte von Ulrike Gohl über ein kleines Sternchen regte zum Nachdenken an und verkürzte den Rückweg am Waldrand entlang.
Bei der Feuerstelle am Sportplatz hatten bereits zwei fleißige Helfer ein Feuer entfacht und einen riesigen Topf mit Kinderpunsch aufgesetzt.
Die Kinder mit Ihren Eltern ließen sich dann den Punsch, das vorbereitete Stockbrot und das mitgebrachte Grillgut schmecken.
Wieder einmal erlebten die Teilnehmer eine nicht alltägliche Unternehmung im Kreis von Gleichgesinnten und hatten viel Spass dabei.
Diese Unternehmungen, so der Veranstalter, sollen die jungen Familien dazu animieren, durch regelmäßige gemeinsame Aktionen ein bißchen zusammenzuwachsen und die Organisation der Familiengruppe und der Veranstaltungen mehr und mehr in die eigenen Hände zu nehmen.
Wer sich einbringen will oder auch eine gute Idee für eine Aktion hat, darf sich gerne an den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Erich Haas (Tel. 34680) oder jedes andere Ausschussmitglied wenden.

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Beim Anzünden der Fackeln, in der Mitte die pädagogische Mitarbeiterin des Albvereins Ulrike Gohl
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Ein Teil der Lichterkette im Wald

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Aufmerksames Zuhören am Waldrand

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Während das Feuer noch kräftig lodert, wird im Hintergrund schon Teig fürs Stockbrot ausgeteilt.